FAQ: Ihre Fragen -
Unsere Antworten


Hinter vielen Projekten verstecken sich viele Fragen – hier versuchen wir die häufigsten für Sie zu beantworten. Ihre Antwort war dennoch nicht dabei? Dann schreiben Sie uns unter heitz@caritas-dicvrs.de

Allgemeine Fragen


  • Was bedeutet Kinderarmut, besonders in Baden-Württemberg?

    Armut – erst recht die Armut von Kindern – bedeutet sehr viel mehr, als
    zu wenig Geld zu haben. Für Kinder bedeutet es vor allem einen Mangel
    an Teilhabe- und Entwicklungschancen! Und das hat nachhaltige
    Konsequenzen: auf die körperliche Gesundheit, die soziale Kompetenz,
    die kulturelle Entfaltung, aber vor allem auf die eigene Selbstachtung
    und das Selbstwertgefühl der Kinder.

    Trotz guter wirtschaftlicher Entwicklung und Beschäftigungslage hat sich
    an der Armutslage von Kindern und Jugendlichen seit 2009 im reichen
    Südwesten so gut wie nichts geändert. 2014 waren 17,2 Prozent der
    Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren in Baden-Württemberg
    armutsgefährdet. Das ist fast jedes 6. Kind! Ein
    Zustand, der dringend einer Änderung bedarf.

  • Wer ist von Kinderarmut betroffen?

    Vorweg: Armut kann jede und jeden treffen – besonders in Krisenzeiten. Das Armutsrisiko ist aber umso höher, je jünger die Kinder sind. Gerade alleinerziehende Mütter, sehr junge und Frauen mit geringer Schulbildung haben kaum eine Chance, aus eigener Kraft der Armut zu entkommen. Dazu kommt, dass Armut in Städten (auch in Baden-Württemberg) besonders ausgeprägt ist und oft weitervererbt wird.

  • Was muss dagegen getan werden?

    Es ist entscheidend zu erkennen, dass Armut ein gesellschaftliches Problem ist. Und die Aufgabe aller, das zu ändern. Jede Hilfe oder Unterstützung ist gut und notwendig – aber eigentlich muss es darum gehen, Armut schon in Vornherein zu verhindern. Hier gilt es, mit vereinten Kräften nach wirksamen Handlungsansätzen zu suchen und diese umzusetzen. Denn Kinder brauchen Chancen, ihre Fähigkeiten sowie Talente überhaupt erst zu entdecken und dann auch einzusetzen.

Fragen zur Initiative


  • Was ist das Ziel von MACH DICH STARK?

    MACH DICH STARK will möglichst viele Menschen um das Thema „ Kinderarmut – Kinder brauchen Chancen“ versammeln. Wir möchten Energien wecken, Bewegung und Initiative auslösen. Mitwirkung für jeden ermöglichen! Um so, durch neue Verknüpfungen ( z.B. zwischen den Akteuren) und Perspektiven, innovative Lösungen sowie wirksame Handlungsansätze gegen Armut von Kindern und Jugendlichen zu entwickeln.

  • Wer steckt hinter MACH DICH STARK?

    MACH DICH STARK wurde vom Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart ins Leben gerufen. Sie versteht sich als eine Initiative von Menschen, Organisationen und Institutionen, vereint in dem Anliegen, allen Kindern und Jugendlichen ausreichend Chancen auf ein zufriedenes und erfolgreiches Leben zu geben.

  • Warum ist es wichtig, sich zu engagieren?

    Kinderarmut in Deutschland ist in den letzten Jahren nicht gesunken, sondern gestiegen. Baden-Württemberg bildet dabei keine Ausnahme. Im Gegenteil: durch die hohen Lebenshaltungskosten bleibt Geringverdienern oder Familien, die auf Hartz IV angewiesen sind, noch weniger im Geldbeutel als anderswo. Was wir als Caritas bis jetzt gemacht haben, ist gut – aber es reicht nicht aus, die gesellschaftliche Situation zu verändern. Es muss mehr passieren. Deshalb auch die Idee zu MACH DICH STARK: Solidarität stiften, alle, die laufen können ermutigen und dann los. Gemeinsam können wir unser Ziel erreichen.

  • Kann ich mich der Initiative fest anschließen (Organisation / Privatperson)?

    Es können sich alle einbringen, die möchten und können. Spontan, für kurze Zeit oder sehr gerne auch langfristig.

Fragen von Unterstützern


  • Was mache ich, wenn ich Geld spenden möchte?

    Ob 5 Euro, 10 Euro oder 100 Euro – jeder Betrag ist eine wichtige und wertvolle Hilfe! Gespendet werden kann per Direktüberweisung auf unser Spendenkonto:

    Lebenswerk Zukunft
    IBAN: DE25 6005 0101 0002 5612 79
    BIC: SOLADEST600 (BW-Bank)
    Stichwort: MACH DICH STARK

  • Warum werden Geldspenden benötigt?

    Wir möchten uns gemeinsam mit Ihnen – und auch mit Dir – für mehr Chancengleichheit in unserer Region einsetzen. Geldspenden sowie Zeit- und Sachspenden werden benötigt, um wirklich alle Kinder, die auf unsere Hilfe angewiesen sind, entsprechend fördern zu können und ihnen die Unterstützung zukommen zu lassen, die sie benötigen.

    Bitte beachten:
    Wir finanzieren mit Spenden ausschließlich Angebote und Leistungen, die es so sonst nicht gäbe, weil die staatliche Unterstützung hierfür nicht ausreicht.

  • Wofür wird das gespendete Geld verwendet?

    Alle Spenden werden für die verschiedenen Angebote von MACH DICH STARK verwendet und kommen so direkt bei den Kindern vor Ort an. Sie wollen ein ganz bestimmtes Projekt unterstützen? Dann bitten wir Sie, dies bei Ihrer Überweisung mit anzugeben.

  • Erhalte ich eine Spendenbescheinigung?

    Selbstverständlich. Eine Zuwendungsbestätigung stellen wir automatisch ab einer Spendensumme von 50 Euro aus. Bei geringeren Beträgen geschieht dies auf Nachfrage. Bitte unbedingt daran denken, bei der Überweisung die vollständige Adresse anzugeben, damit wir die Bescheinigung auch zuschicken können.

    Übrigens: Bis zu einer Summe von 200 Euro kann beim Finanzamt auch nur der Kontoauszug eingereicht werden. Hierfür wird zusätzlich nur noch unser aktueller Freistellungsbescheid benötigt.

  • Woran erkenne ich, dass MACH DICH STARK vertrauenswürdig ist?

    Ein transparenter Umgang mit unseren Finanzen ist uns wichtig. Deshalb lassen sich sowohl der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V. (www.caritas-rottenburg-stuttgart.de), wie auch die CaritasStiftung Lebenswerk Zukunft (www.lebenswerk-zukunft.de) jedes Jahr freiwillig von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer nach anerkannten Standards prüfen und testieren.

    Die Prüfung bezieht sich auf den Jahresabschluss und die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung. Beide Organisationen haben sich zudem freiwillig der unabhängigen Initiative Transparente Zivilgesellschaft angeschlossen. Dazu gehört auch, dass in einem 10-Punkte-Programm wichtige Zahlen und Fakten offengelegt werden.

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